There is no spoon.....
02/09/10 11:16 Filed in: Spaß
Wenn ich mich recht erinnere, kam es im ersten Teil der Matrix-Trilogie vor, dass Neo zum Orakel ging und dort den Jungen traf, der einen Löffel durch "Gedankenkraft" verbog.
Als Neo es auch versuchten wollte sagte der Junge: "Try not to bend the spoon for this is impossible. Try to remember the truth instead: There is no spoon."
Übersetzt: "Versuche nicht den Löffel zu verbiegen, das ist unmöglich. Versuch Dich statt dessen an die Wahrheit zu erinnern: Es gibt keinen Löffel."
Hier wird an die Wahrheit erinnert, dass es keine Welt gibt. Der Junge hatte das erkannt. Es gibt keinen Löffel daher kann er den Löffel nicht verbiegen. In dem weiteren Gespräch erklärt der Junge, das Neo erkennen wird, dass er sich verbiegt.
Der Löffel und das digitale Restbild von Neo in der Matrix sind also Ein und das Gleiche.
Dieses Zitat blieb bei mir besonders haften und man kann es weiter ausdehnen: "Es gibt keinen Kurs."
Oder im "Original": "Try not to read the Course for this is impossible. Try to remember the truth instead: There is no Course. Then you will see that the world is done and nothing has changed."
Als Neo es auch versuchten wollte sagte der Junge: "Try not to bend the spoon for this is impossible. Try to remember the truth instead: There is no spoon."
Übersetzt: "Versuche nicht den Löffel zu verbiegen, das ist unmöglich. Versuch Dich statt dessen an die Wahrheit zu erinnern: Es gibt keinen Löffel."
Hier wird an die Wahrheit erinnert, dass es keine Welt gibt. Der Junge hatte das erkannt. Es gibt keinen Löffel daher kann er den Löffel nicht verbiegen. In dem weiteren Gespräch erklärt der Junge, das Neo erkennen wird, dass er sich verbiegt.
Der Löffel und das digitale Restbild von Neo in der Matrix sind also Ein und das Gleiche.
Dieses Zitat blieb bei mir besonders haften und man kann es weiter ausdehnen: "Es gibt keinen Kurs."
Oder im "Original": "Try not to read the Course for this is impossible. Try to remember the truth instead: There is no Course. Then you will see that the world is done and nothing has changed."
Der Jesus der Bibel ist nicht der Jesus des Kurses
23/08/10 14:15 Filed in: Verständnisfehler
Es ist so auf den ersten Blick nicht ersichtlich, aber der Jesus von Ein Kurs in Wundern hat nichts mit dem "historischen" Jesus der Bibel zu tun.
Der Jesus der Bibel ist ein Körper, ein Produkt des Egos, das die Wahrheit in die Illusion bringen möchte und nicht die Illusion der Wahrheit übergeben will.
Der Jesus der Bibel ist also ein Sinnbild unseres Widerstandes gegen die Lehre des Kurses: "Es gibt keine Welt".
Der Jesus des Kurses ist die Erinnerung an den gesunden Teil unseres (meinen) Geistes. Dieser Jesus hat keinen Körper und kann und wird diese Welt nie betreten! Dennoch versucht das Ego auch diesen Jesus ans Kreuz zu schlagen, indem es die Aussagen des Kurses verdreht und für seine Zwecke nutzt.
Aber wir erinnern uns an die Grundaussage des Kurses: "Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden Gottes." und lächeln.
Der Jesus der Bibel ist ein Körper, ein Produkt des Egos, das die Wahrheit in die Illusion bringen möchte und nicht die Illusion der Wahrheit übergeben will.
Der Jesus der Bibel ist also ein Sinnbild unseres Widerstandes gegen die Lehre des Kurses: "Es gibt keine Welt".
Der Jesus des Kurses ist die Erinnerung an den gesunden Teil unseres (meinen) Geistes. Dieser Jesus hat keinen Körper und kann und wird diese Welt nie betreten! Dennoch versucht das Ego auch diesen Jesus ans Kreuz zu schlagen, indem es die Aussagen des Kurses verdreht und für seine Zwecke nutzt.
Aber wir erinnern uns an die Grundaussage des Kurses: "Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden Gottes." und lächeln.
Der Kurs in zu "verkopft" - Teil 2
26/11/09 10:24 Filed in: Verständnisfehler | Gespräche über den Kurs
Zitat:
"Lektion 39
Meine Heiligkeit ist meine Erlösung
Wenn Schuld die Hölle ist, was ist dann ihr Gegenteil? Wie der Text, zu dem dieses Übungsbuch geschrieben wurde, sind die Leitgedanken, die für die Übungen benutzt werden, ganz einfach, ganz klar und völlig unzweideutig. Wir befassen uns weder mit intellektuellen Glanzleistungen noch mit logischen Spielereien. Wir beschäftigen uns nur mit dem völlig Offensichtlichen, das in den Wolken der Komplexität übersehen worden ist, in denen du denkst, dass du denkst."
Hier ist eine sehr schöne Stelle, die ganz klar macht, dass nicht der Kurs kompliziert oder verkopft ist, sondern, dass wir glauben, wir seien es. Der Kurs holt uns dort ab, wo wir stehen.
Im Englischen Original des Kurses heisst es so schön: Complexity is of the Ego.
Das Ego macht also alles kompliziert. Wahrheit ist immer einfach. Und da wir uns mit dem Ego identifizieren (sonst würden wir ja nicht glauben, wie wären hier), machen wir alles kompliziert!
Und wie gesagt, der Kurs ist auch nur ein Symbol; er ist nicht real; er existiert nicht. Von daher glauben wir, wir seien verkopft und haben uns selbst diesen Kurs geschrieben, um uns zu erinnern, dass wir Geist, dass wir Liebe sind und Liebe hat nichts mit einem Herzen zu tun, Liebe ist nicht objektorientiert. Liebe ist.
Aber das heben wir uns für ganz zum Schluss auf, weil wir das nicht verstehen können!
Herzlichst,
Martin
"Lektion 39
Meine Heiligkeit ist meine Erlösung
Wenn Schuld die Hölle ist, was ist dann ihr Gegenteil? Wie der Text, zu dem dieses Übungsbuch geschrieben wurde, sind die Leitgedanken, die für die Übungen benutzt werden, ganz einfach, ganz klar und völlig unzweideutig. Wir befassen uns weder mit intellektuellen Glanzleistungen noch mit logischen Spielereien. Wir beschäftigen uns nur mit dem völlig Offensichtlichen, das in den Wolken der Komplexität übersehen worden ist, in denen du denkst, dass du denkst."
Hier ist eine sehr schöne Stelle, die ganz klar macht, dass nicht der Kurs kompliziert oder verkopft ist, sondern, dass wir glauben, wir seien es. Der Kurs holt uns dort ab, wo wir stehen.
Im Englischen Original des Kurses heisst es so schön: Complexity is of the Ego.
Das Ego macht also alles kompliziert. Wahrheit ist immer einfach. Und da wir uns mit dem Ego identifizieren (sonst würden wir ja nicht glauben, wie wären hier), machen wir alles kompliziert!
Und wie gesagt, der Kurs ist auch nur ein Symbol; er ist nicht real; er existiert nicht. Von daher glauben wir, wir seien verkopft und haben uns selbst diesen Kurs geschrieben, um uns zu erinnern, dass wir Geist, dass wir Liebe sind und Liebe hat nichts mit einem Herzen zu tun, Liebe ist nicht objektorientiert. Liebe ist.
Aber das heben wir uns für ganz zum Schluss auf, weil wir das nicht verstehen können!
Herzlichst,
Martin
Der Kurs ist zu "verkopft".
20/11/09 10:12 Filed in: Verständnisfehler | Gespräche über den Kurs
Ich bekam vor ein paar Tagen einen Anruf über diese Website und wir plauderten eine Weile über dies und das und ein wenig über den Kurs.
Was mir besonders im Gedächtnis blieb, war der Wunsch des Anrufers, etwas zu finden, was den Kurs "komplementiert". Der Kurs sei ihm arg verkopft.
Darüber musste ich immer wieder nachdenken. Daran will ich Dich teilhaben lassen:
Der Kurs spricht zu uns als Geist, nicht als Körper. Von daher gibt es keinen Kopf und kein Gehirn, aber auch kein Herz. Dies hilft uns zwar so mit dem fehlenden Gefühl nach Herzlichkeit nicht weiter, ist aber ein wichtiger Fakt, den es im "Hinterkopf" zu behalten gibt.
(Wenn Du zum Thema Kopflosigkeit tiefergehende Experiemente machen möchtest, dann empfehle ich Dir die Website: www.headless.org.)
Der Kurs spricht also unseren Intellekt an, welcher mehr oder weniger ausgeprägt ist, um ihn damit zu umgehen. Eines ist aber sicher, wir denken den ganzen Tag und auch des Nachts; also immer!
Auch wissen wir aus den mehr "esoterischen Forschungen", dass erst der Mentalkörper denkt und dann der Emotionalkörper fühlt.
So gesehen wäre es also unsinnig, einem Gefühl der "Herzlichkeit" hinterher zu laufen, wenn dieses aus dem Denken entsteht (und letzten Endes noch nicht mal real ist.)
Dieses Gefühl des Mitfühlens, des Mitgefühls für alles, was da ist, entsteht aus der Erkenntnis, dass wir nicht in dieser Welt existieren, bzw. diese Welt nicht existiert und dass jedes Lebewesen, was mir begegnet genauso ein "armer Tropf" ist, wie ich.
Nur aus dieser Erkenntnis kann wahres Mitgefühl entstehen, denn sonst besteht die Gefahr, dass man sich ein "spirituelles Ego" heranzüchtet, welches einem dann erklärt, man sei zu verkopft und müsse mehr in das Herz. Weiter erklärt es mir dann, dass der Kurs nicht der richtige Weg ist und ich in der Welt da draussen die Antwort finden kann.
Somit wäre ich dann wieder am Anfang und wäre auf die älteste Lüge der Welt wieder hereingefallen.
Das heisst aber nicht, dass ich mir nicht Hilfen suchen kann, die mir temporär weiterhelfen. Es steht ja nirgends geschrieben, dass man sich schlecht fühlen muss.
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich das System des Reiki vorschlagen (siehe www.reikiakademiemuenster.com). Nach über einem Jahrzehnt des Arbeitens mit Reiki, sehe ich hier eine Parallele zum Heiligen Geist des Kurses.
Durch die Einweihung in Reiki bekommt man eine mystische Erfahrung des Einseins mit der Quelle, welche vielen Menschen weiterhilft. Man kann seine Probleme und Sorgen an Reiki übergeben und sie werden dann meist wie von selbst gelöst; häufig durch eine Änderung der Sichtweise des "Problems".
Voraussetzung ist natürlich, dass Reiki im Sinne von Befreiung unterrichtet wird und nicht, um sich noch spezieller zu fühlen. Das trifft übrigends genauso auf den Kurs zu.
Aber auch hier muss man sich immer vor Augen halten, dass Reiki, genauso wie der Kurs, ein Symbol ist und nicht die Wirklichkeit.
Erst wenn ich mich traue, ganz zurück zu gehen an den Punkt, wo ich mich entschieden habe, diese Welt zu sehen anstatt der Wirklichkeit, erst dann kann ich mich neu entscheiden und Freiheit erlangen.
Der Angst, die wir alle haben, kann man zum einen mit dem Kurs über das Denken begegnen und zum anderen gut mit Reiki über den Körper und Geist.
Wie gesagt, nimm das alles nicht zu wörtlich. Es ist nur eine Hilfe und nicht die Wirklichkeit.
Ich hoffe, das hilft Dir ein Stückchen weiter.
Herzlichst,
Martin
Was mir besonders im Gedächtnis blieb, war der Wunsch des Anrufers, etwas zu finden, was den Kurs "komplementiert". Der Kurs sei ihm arg verkopft.
Darüber musste ich immer wieder nachdenken. Daran will ich Dich teilhaben lassen:
Der Kurs spricht zu uns als Geist, nicht als Körper. Von daher gibt es keinen Kopf und kein Gehirn, aber auch kein Herz. Dies hilft uns zwar so mit dem fehlenden Gefühl nach Herzlichkeit nicht weiter, ist aber ein wichtiger Fakt, den es im "Hinterkopf" zu behalten gibt.
(Wenn Du zum Thema Kopflosigkeit tiefergehende Experiemente machen möchtest, dann empfehle ich Dir die Website: www.headless.org.)
Der Kurs spricht also unseren Intellekt an, welcher mehr oder weniger ausgeprägt ist, um ihn damit zu umgehen. Eines ist aber sicher, wir denken den ganzen Tag und auch des Nachts; also immer!
Auch wissen wir aus den mehr "esoterischen Forschungen", dass erst der Mentalkörper denkt und dann der Emotionalkörper fühlt.
So gesehen wäre es also unsinnig, einem Gefühl der "Herzlichkeit" hinterher zu laufen, wenn dieses aus dem Denken entsteht (und letzten Endes noch nicht mal real ist.)
Dieses Gefühl des Mitfühlens, des Mitgefühls für alles, was da ist, entsteht aus der Erkenntnis, dass wir nicht in dieser Welt existieren, bzw. diese Welt nicht existiert und dass jedes Lebewesen, was mir begegnet genauso ein "armer Tropf" ist, wie ich.
Nur aus dieser Erkenntnis kann wahres Mitgefühl entstehen, denn sonst besteht die Gefahr, dass man sich ein "spirituelles Ego" heranzüchtet, welches einem dann erklärt, man sei zu verkopft und müsse mehr in das Herz. Weiter erklärt es mir dann, dass der Kurs nicht der richtige Weg ist und ich in der Welt da draussen die Antwort finden kann.
Somit wäre ich dann wieder am Anfang und wäre auf die älteste Lüge der Welt wieder hereingefallen.
Das heisst aber nicht, dass ich mir nicht Hilfen suchen kann, die mir temporär weiterhelfen. Es steht ja nirgends geschrieben, dass man sich schlecht fühlen muss.
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich das System des Reiki vorschlagen (siehe www.reikiakademiemuenster.com). Nach über einem Jahrzehnt des Arbeitens mit Reiki, sehe ich hier eine Parallele zum Heiligen Geist des Kurses.
Durch die Einweihung in Reiki bekommt man eine mystische Erfahrung des Einseins mit der Quelle, welche vielen Menschen weiterhilft. Man kann seine Probleme und Sorgen an Reiki übergeben und sie werden dann meist wie von selbst gelöst; häufig durch eine Änderung der Sichtweise des "Problems".
Voraussetzung ist natürlich, dass Reiki im Sinne von Befreiung unterrichtet wird und nicht, um sich noch spezieller zu fühlen. Das trifft übrigends genauso auf den Kurs zu.
Aber auch hier muss man sich immer vor Augen halten, dass Reiki, genauso wie der Kurs, ein Symbol ist und nicht die Wirklichkeit.
Erst wenn ich mich traue, ganz zurück zu gehen an den Punkt, wo ich mich entschieden habe, diese Welt zu sehen anstatt der Wirklichkeit, erst dann kann ich mich neu entscheiden und Freiheit erlangen.
Der Angst, die wir alle haben, kann man zum einen mit dem Kurs über das Denken begegnen und zum anderen gut mit Reiki über den Körper und Geist.
Wie gesagt, nimm das alles nicht zu wörtlich. Es ist nur eine Hilfe und nicht die Wirklichkeit.
Ich hoffe, das hilft Dir ein Stückchen weiter.
Herzlichst,
Martin